Die Deutsche Polizeigewerkschaft

Frauenvertretung

 

Der Anteil an Frauen in der früheren Männerdomäne Polizei wächst kontinuierlich. Einstellungsanteile von fast 40 % bei Vollzugskräften sind heute keine Seltenheit. Aber auch in den "Servicebereichen" der Polizei sind es Frauen die den Karren "Polizei" mit am Laufen halten. In der DPolG wächst der Anteil der Frauen an der Mitgliederzahl folglich stetig an.

 

Die frauenspezifischen Angelegenheiten nimmt deshalb die Frauenvertretung wahr, denn Frauen müssen und sollen ihren besonderen Interessen einbringen und das maskulin dominierte Berufsbild fortschrittlich gestalten.
Dabei ist "Vertretung" eigentlich das falsche Wort für ein kollegial geprägtes Organ, denn DPolG-Frauen wollen nicht vertreten sondern zusammenarbeiten, mitreden und das Miteinander fördern.

 

 

Keine Nachteile

 

Gesetze und Vorschriften im öffentlichen Dienst lassen keinen Zweifel daran, dass für Beamte und Arbeitnehmer unabhängig vom Geschlecht Chancengleichheit bestehen muss. In der Praxis jedoch bringt die Doppelrolle der Frau in Beruf und Familie häufig berufliche Nachteile mit sich, die zu gezielten Initiativen herausfordern.

Das Engagement der Frauenvertretung reicht von Frauenförderung in der Polizei, im öffentlichen Dienst und stärkerer Mitsprache der Frauen im öffentlichen Leben, über eine qualifizierte Ausbildung, partnerschaftliche Erziehung bis hin zum Ausbau qualifizierter Teilzeitarbeitsplätze. Aber auch gesellschaftspolitische Anliegen wie etwa die Themen Gewalt in der Familie, Kindesmissbrauch, Organisierte Kriminalität, Menschen- und Frauenhandel, Opferbetreuung nach Straftaten und Gewaltprävention stehen auf der Tagesordnung der DPolG-Frauen.

Alle Kolleginnen sind eingeladen, mitzumachen und dafür einzutreten, ihre Interessen in der DPolG durchzusetzen.

 

 

Unsere Gleichstellungsbeauftragte

 

Für die besonderen Interessen unserer Kolleginnen hat unsere Gleichstellungsbeauftragte Sandra Kutsche jederzeit ein offenes Ohr übrig.
Ihr könnt stets Kontakt zu ihr aufnehmen.